HANDWERK MIT GOLD, HERZ UND VERSTAND

Als Vergolderin habe ich in meiner dreijährigen Ausbildung die vielseitigen Techniken des Vergolderhandwerks gelernt.

Klassischerweise auf Bilderrahmen in der Technik der Poliment- sowie Ölvergoldung. Doch vergolden heißt noch viel mehr.

Wir, ein Team von Vergoldern und Restauratoren, veredeln auch Wände, Nischen, ganze Räume. Für das Zuhause, im Büro oder Ladengeschäft, für eine Ausstellung oder Galerie.

Wir entwickeln neue Oberflächen mit Blattmetallen, z.B. hinter Glas, experimentieren mit bekannten und ungewöhnlichen Materialien, um weitere Gestaltungsmöglichkeiten entstehen zu lassen.

Uns motiviert, das Vergolderhandwerk weiterleben zu lassen, damit die über 4000 Jahre währende Tradition auch in Zukunft fortgeführt werden kann.

Bei Fragen oder zur Terminvereinbarung kontaktieren Sie mich gerne per Telefon oder e-mail

+49 173 3187 243
post@goldsachs.de

Veranstaltungen

 

 

Bucherscheinung „Mit Liebe zum Detail“

Kreative Frauen und ihre Leidenschaft für Kunsthandwerk

Zu Besuch bei 18 inspirierenden Kunsthandwerkerinnen in Deutschland. Eine davon ist Michelle Sachs, GOLDSACHS.

Das neue Buch ist seit dem 23. September 2019 im Buchhandel erhältlich.

Ein schönes Weihnachtsgeschenk.

23.09.2019 |  Montag

Handwerk

Blattgold

Blattgold

Blattgold lässt sich aufgrund seiner hohen Dichte sehr dünn schlagen – bis zu 1/10.000 mm. So dünn, dass sich durch das Blatt durchgucken lässt wie durch gefärbtes Glas. Das hauchdünn geschlagene Edelmetall wird in den verschiedensten Techniken verwendet, z.B. in der komplexen Polimentvergoldung, der Ölvergoldung oder Hinterglasvergoldung.

Loses Blattgold liegt lose zwischen dünnen Seidenpapierblättern. In einem Heft sind standardmäßig 25 Goldblätter enthalten, übliches Format in Deutschland ist 80 x 80 mm.

Vergolderwerkzeug

Vergolderwerkzeug

Das Vergoldwerkzeug besteht aus dem Vergolderkissen, dem Vergoldermesser und dem Anschießer. Weitere Utensilien kommen während des Anschießens, dem eigentlichen Vergolden, hinzu.

Loses Blattgold wird mit dem Vergoldermesser auf dem Vergolderkissen in passgerechte Stücke geteilt. Mit dem Anschießer, einem Pinsel aus feinem Eichhörnchen-Haar, wird das lose Blattgold aufgelegt. Nach einer Trockenzeit wird es anschließend poliert.

Schlagmetall

Schlagmetall

Schlagmetall gibt es in verschiedenen Ausführungen: als Messing – dann auch Kompositionsgold oder Imitationsgold genannt – , als Aluminium und Kupfer. Schlagmetalle sind wesentlich stärker als echtes Blattgold, können deshalb auch leichter mit der Hand aufgelegt werden, und preisgünstiger.

Schlagmessing besteht zu mindestens 80 % aus Kupfer, d.h. es wird mit der Zeit an der Luft nachdunkeln. Wenn dieser Vorgang nicht gewünscht ist, kann er mit einer Lackschicht aufgehalten werden.

Vergolden ist Schichtarbeit

Vergolden ist Schichtarbeit

Eine gelungene metallisierte Oberfläche braucht Zeit. Schicht für Schicht wird die Grundierung aufgebaut, als Grundlage für das dünne Blattmetall. Vergolden ist Schichtarbeit. Das Wesentliche steckt unter dem hauchdünnen Blattmetall.

Für die Vergoldung von Wänden eignet sich am Besten die Ölvergoldung. Mit dieser Technik lassen sich fast alle Untergründe vergolden. Das Blattmetall haftet auf einem Klebemittel, welches auf Öl- oder Wasserbasis ist.

Je nach Untergrund, Anforderung und Budget wird die Vergoldungstechnik gewählt.